| Herbst | ||||
|---|---|---|---|---|
|
Am Abend, wenn die Glocken Frieden läuten, Folg’ ich der Vögel wundervollen Flügen, Die lang geschart, gleich frommen Pilgerzügen, Entschwinden in den herbstlich klaren Weiten. |
||||
![]() |
Hinwandelnd durch den nachtverschloßnen Garten, Träum’ ich nach ihren helleren Geschicken, Und fühl’ der Stunden Weiser kaum mehr rücken - So folg’ ich über Wolken ihren Fahrten. |
Link zur Trakl-Biographie | ||
|
Da macht ein Hauch mich von Verfall erzittern. Ein Vogel klagt in den entlaubten Zweigen Es schwankt der rote Wein an rostigen Gittern, |
||||
|
Indess’ wie blasser Kinder Todesreigen, Um dunkle Brunnenränder, die verwittern Im Wind sich fröstelnd fahle Astern neigen. |
||||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |