| Herbst | |||||
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Am Abend, wenn die Glocken Frieden läuten, Folg ich der Vögel wundervollen Flügen, Die lang geschart, gleich frommen Pilgerzügen, Entschwinden in den herbstlich klaren Weiten. |
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Hinwandelnd durch den nachtverschloßnen Garten, Träum ich nach ihren helleren Geschicken, Und fühl der Stunden Weiser kaum mehr rücken - So folg ich über Wolken ihren Fahrten. | Trakl Biographie | |||
| Da macht ein Hauch mich von Verfall erzittern. Ein Vogel klagt in den entlaubten Zweigen Es schwankt der rote Wein an rostigen Gittern, | |||||
| Indess wie blasser Kinder Todesreigen, Um dunkle Brunnenränder, die verwittern Im Wind sich fröstelnd fahle Astern neigen. | |||||
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